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Friday, June 28th 2019, 10:33am

Ergebnisorientiert Trainieren

Hier folgt dann zum 3ten mal(Ich werde es extern schreiben) Das Training im Detail.... boarrr... ich bin grad so angefressen.... da klickt man auf absenden und es erscheint:

Der zugriff auf diese seite bleibt ihnen leider verwert... das ist ja schon fast so frustierend wie Darttraining....


LG

Edit:

Ich habe mir gestern Nacht noch mal alles durchgelesen um den Felhler zu finden und meine auch, dass ich dabei erfolgreich war. Ich habe einfach Sachen vorrausgesetzt, die es hier so wohl nicht gibt(verzeiht mir bitte, noch mal). Ich denke nun, dass ich den Fehler korrigieren kann und fange jetzt zum 3ten mal an, mein:

Training im Detail vorzustellen.

Etappe 1 Frust: 100prozentig Belastung: Sehr hoch

Warmup:
15 Minuten lang, Arm-, Bein- und Nackenmuskulatur dehnen und strecken.

Kondition und Zieltraining
100mal einen Dart auf das Wunschsegment werfen und auch treffen. Zeit stoppen!!!

Wiederholung(Reproduktion)
100mal einen Dart in das gewünschte Segment (wers hart braucht, wechselt jedes mal die Position) stecken (nicht werfen) und einen Dart (je nach können einen Umkreis mit Radius um den 1ten Dart bestimmen, in dem Dart 2 landen muss um noch als gültig gewertet zu werden)neben den 1ten Dart werfen. Zeit stoppen!!!

Tore/Körbe werfen
100mal Dart 1 und 2, so in die Scheibe stecken (wers hart braucht, wechselt auch hier jedes mal die Position), dass dabei ein Tor entsteht in das ein Dart geworfen werden kann. Hier gibt es 2 möglichkeiten, entweder zählt dann der Dart als gültig, wenn die Liene zwischen den beiden anderen getroffen wurde oder ihr bestimmt einen Umkreis zwischen Dart 1 und 2, damit Dart 3 als gültig gewertet werden kann. Zeit stoppen!!!

Der vierte Dart
100mal den Checkdart werfen und treffen. Hierbei ist es notwendig, dass nach erfolgreichem Treffer das nächste Zieldoppel mindestens 3 Segmente vom zuletzt getroffenen Doppel entfernt liegt. (wers hart braucht, der wirft vorher 3 Darts auf ein gewünschtes Singel und dann erst Dart 4 auf das Doppel, gewertet wird nur ein "Perfekt") Zeit stoppen!!!

Bei Etappe 1 ist es wichtig, dass die Reihenfolge eingehalten wird. Niemals den vierten Dart, ohne das erfolgreiche absolvieren der anderen drei Aufgaben Trainieren.
Etappe 2 Frust:50prozentig Belastung: Hoch


Warmup: 20mal 3 Darts so eng wie möglich aneinander werfen.(wers hart braucht, der wirft den ersten dart Blind)

Bastelstunde und AVG-Training
Hier wird zunächst einmal der Wunsch AVG bestimmt, ich nehme jetzt 137 als Beispiel, weil ich nicht so viel tippen mag. Eine vorher festgelegte Legdistanz(ich mag 15) ist auch notwendig.

Runde 1
Es werden so lange 3 Darts auf Score geworfen bis der 3DartAvg bei 137 liegt und dann erst wird zu...

Runde 2
...gewechselt, hier das gleiche wie bei Runde 1 und erst wenn die 137 erreicht wurden wird in, wer hätte es gedacht...

Runde 3
... das ganze wiederholt, bis auch hier die 137 auf der Uhr stehen, damit letztendlich in..

Runde 4
... wieder der 137 3DartAvg geworfen werden kann, mit einer Ausnahme: Im Beispiel sind jetzt 90 Rest mit 2 Darts zu checken.

Wer es hart braucht: trainiert den Check 3 mal erfolgreich hintereinander, bevor er wieder bei Runde 1 beginnt. Zeit Stoppen!!!

Etappe 3 Shortlegtraining Furst: minimal Belastung: Mittel
Ich ziehe hier ein 18Darter als Beispiel vor. Die Legdistanz bestimmen!

Warmup:
Setzt sich aus dem Warmup aus Etappe 1 und 2 zusammen.

SplitFirst9
Hier werden 9 Darts hintereinander so lange auf die Scheibe geworfen, bis der 3DartAvg 83,5 erreicht hat.

SplitLast9
Auch hier wird wieder so lange mit 9 Darts hintereinander auf die Scheibe geworfen, bis der 3DartAvg inklusive Checkout bei 83,5 liegt, bevor es heißt: Zurück zu SplitFirst9.
Zeit stoppen!!! Wer es hart braucht, kann hier die Splitlast9, 3 mal in Folge erfolgreich abschließen, bevor das nächste Leg mit den First 9 angefangen wird.

Full18
Ist nun eigentlich selbsterklärend, hier werden ausschließlich 18 Darts wiederholt, und zwar so lange bis das Leg mit 18 auf ein ander folgenden Darts und Checkout beendet wird.
Wer will kann hier mitmeißeln(Schreiben) sollte die Ergebnisse aber für sich behalten(Trollblut). Zeit stoppen!!!

Wer sich frust ersparen und gleich mit Etappe 3 beginnen will, sollte sich eher "Höhere" Ziele Setzen. Z.B. 15x 27Darts in unter einer Stunde und erst dann zu 24Darts wechseln, wenn das Ziel erreicht wurde. Wer es hart braucht, der setzt die Zeitvorgabe auf 45Minuten...

Der Timestopp: Ist der einzige Referenzwert bei diesem Training und darf nie nie nie vernachlässigt werden. Der muss immer mitgeschrieben werden (Idialerweise in Diagramform) damit ihr eine Rückmeldung zu eurem Training erhaltet. Zum einen sagt der euch nämlich, wann ihr welche Etappe Trainieren solltet: Fällt der Wert, dann steigt ihr in den Etappen auf. Erhöht sich dieser Wert, dann steigt ihr in den Etappen ab. Verändert sich dieser Wert nicht merklich, ist Pause angesagt 1 - 3 Tage sollten zur Regeneration genügen.

Die Pause: Hier werden im Idialfall 3mal 20min. Täglich kleinere Trainingsspiele gespielt (jaha hier darf man spielen), dass ist aber nicht zwingend erforderlich.


Trainingsgrundsatz: Trainiert wird Vormittags, gespielt wird Abends. Lässt sich nur schwer umsetzten.


Techniktraining: Am besten immer und überall. Ich bevorzuge den Spielplatz(welchen man als erwachsener nur betreten sollte, wenn man Grund dazu hat), nehme mir eine Sandelform, stelle sie in etwa 2,37m von mir weg und versuche kleine Steine in typischer Dartwurftechnik, in die Sandelform zu befördern. Es bieten sich recht viele Alttagssituationen, bei denen man an seiner Technik feilen kann, man muss nur die Augenaufhalten.


Hat das dann jetzt jeder verstanden? Die die es verstanden haben, dürfen unter die Dusche. Die wo es nicht verstanden haben lesen es noch mal!


Und Wehe jetzt kommt hier noch mal einer um die Ecke, der meint, ich hätte nicht verdient, was ich geschafft habe. Ich glaube das "viele" Talente aus anderen Sportarten kommen, weil die eben wissen, wie Leistungssport funktioniert :nw: .



LG @all

P.S. Was bitte bringt eine Ignorfunktion, wenn ich den Beitrag dann doch unter: "Die 10...davor" angezeigt bekomme?
Da ich ohne Dartswerfen nur schlecht das denken lassen kann, habe ich noch eine ergänzung. Vielleicht hilft das beim Verstehen.

Das was ich mache, nennt sich Ergebnisorientiertes Training. Ihr glaubt(wenn ich mich nicht irre)immer noch, das ich mich an meinen Trainigsleistungen Orientiere. Das ist aber nicht der fall. Mein Leistungsreferenzwert ist der hier:

In Realspielen konnte ich meinen mittleren D.O. AVG von ~55 auf ~70, in 3 Monaten, steigern. Das ist das Ergebniss meines Trainings!!! In Zahlen heißt das: von den letzten 16 Einzeln(Bo5) habe ich eines durch "Zitterrietes"(weil es wieder hieß "Baor...da machen wir keinen Punkt...die sind Saustark...blablub") verloren und auf gleiche weise dabei 9 Legs "Verschenkt". Im Training bedeutet das: Es gibt nur eine Sache auf die ich mich focusiere, das "Ergebniss" bei meinem Training ist das Ziel in xyMinunten, eine festegelegte Anzahl an Erfolgen zu erzielen und dabei ist es völlig irrelevant wie(oder wie Oft ich etwas mache) ich das mache und welche Aktivität ich dabei ausübe. Es gibt nur "Trainingsziel erreicht" und "Trainingsziel nicht erreicht", ist zweiteres der fall, dann wird es solange wiederholt bis es Erreicht wurde. Sind die Ziele erreicht, dann werden neue Ziele gesetzt und immer so weiter...

Hier ist der Erfolg das Ergebniss wie eigentlich ja überall, nur der Focus ist ein anderer.

Hier ein link für Interessierte: https://www.fuehren-und-wirken.de/ergebn…t-eine-haltung/

...und das ist es, was die Top32 allen anderen vorraus haben!


LG
Edit: Ich habe meine Frau gerade gebeten, das einmal zu lesen und sie dann gefragt, ob es verständlich ist, was ich sagen will. Sie meinte es fehlt: Wenn man Erfolgreich sein will, dann darf man nicht den Misserfolg Trainieren, denn nichts anderes macht man, wenn man sich an irgend einer "Leistung" orientiert.
Falls diskusionsbedarf besteht.

LG

This post has been edited 1 times, last edit by "Trockeneis" (Jun 29th 2019, 11:31am)


EdwardTeach

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Friday, June 28th 2019, 10:41am

Training Check, ist sicherlich für den ein oder anderen eine spaßige Trainingsmethode, die den Fokus oben hält.
Schwierigkeiten sehe ich ganz klar beim übertragen auf den Wettkampf, wenns aus der Komfortzone "Wohnzimmer" rausgeht und mal nicht so läuft.

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Friday, June 28th 2019, 11:13am

Training Check, ist sicherlich für den ein oder anderen eine spaßige Trainingsmethode, die den Fokus oben hält.
Schwierigkeiten sehe ich ganz klar beim übertragen auf den Wettkampf, wenns aus der Komfortzone "Wohnzimmer" rausgeht und mal nicht so läuft.
Kannst du erklären, warum du da schwierigkeiten siehst?

Ich stehe permanent unter Erfolgsdruck beim Training und muss trotzdem liefern. Ist das auf Turnieren anders?

LG

Edit: zu Beitrag 5722 aus diesem, Kleinere Trainingserfolge, Leistungen & Kuriositäten , Ferd.

Ich gehe nur auf die Zitterrietes ein: Bedeutet bei mir, ich bin vor Spielbeginn, ohne einen Dart im Aktuellen Leg geworfen zu haben, "nervös". Das ist meine größte schwäche. So hab ich zwischen Janunar und April zu 70 % Verloren(mangeldes Training war auch ein Grund), weil das eben so ist. Jetzt, 3 Monate später, sind es nicht mal mehr 30 % Prozent, aller Spiele so. Ganz neben bei steigt meine Treffequote von ganz allein.

Ich habe mich in diesem Punkt ordendlich verbessern können.

Was machst du hier, wenn du nur auf die 9 Verschenkten Legs reagierst? Du wendest deinen Focus vom eigentlich wichtigen ab, nämlich dem Erfolg:

39 Erfolgreiche gespielte Leg´s.

Wenn ich jetzt meinen Focus so verschiebe, dass ich mir über die 9 Legs Gedanken machen muss, dann geht das Kopfkino erst so richtig an.
Also weg damit... raus aus dem Kopf. Focus nur auf das Ergebnis lenken und das ist das hier:
"In Realspielen konnte ich meinen mittleren D.O. AVG von ~55 auf ~70, in 3 Monaten, steigern." Bedeutet, dass ich mehr als 70% meiner spiele gewinne und das verdanke ich meinem Training!

LG

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EdwardTeach

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4

Friday, June 28th 2019, 11:22am

Kannst du erklären, warum du da schwierigkeiten siehst?

Ich stehe permanent unter Erfolgsdruck beim Training und muss trotzdem liefern. Ist das auf Turnieren anders?

LG
Den Erfolgsdruck beim Training machst du dir aber ausschließlich selber. Druck kannst du dir beim Wettkampf natürlich auch selber machen, Nervosität etc. stellt sich aber automatisch ein (beim einen mehr, beim anderen weniger).

5

Friday, June 28th 2019, 11:39am

Ich werde mir am Wochenende mal Zeit nehmen und alles genauestens durchlesen. Denn bislang, nach dreimaligem durchlesen habe ich noch keinen richtigen Zusammenhang festellen können.

Mein erster Eindruck ist, die Methoden, Inhalte und Mittel sind sehr verschwommen.

Dein Trainingsziel, so genau kann ich es nicht bestimmen, ist die mentale Absicherung eines Zielaverages. Die Inhalte deines Trainings weisen ja alle darauf hin, dass es nur um Imaginäre Zielstellungen geht, und die Übungen dich damit mental auf dieses Wunschergebnis vorbereiten sollen.

Also Training für die Erweiterung deiner Komfortzone. Top

Hier sehe nichts Falsches, wenn man die Ziele richtig wählt (Kann ich in diesem Fall nicht beurteilen). Jedoch sind die Trainingsinhalte dafür so gewählt, dass sie ersten viel zu aufwendig gestaltet sind und die Trainingsziele dadurch nicht wirklich unterstützen können.
Die von dir gewählten Maßnahmen können Sinnhaft sein, wenn sie gezielt und fein dosiert in Trainings eingesetzt werden, aber ein Haupttraining aus diesen Bestandteilen zu machen ist enorme Zeitverschwendung. Denn dem Gehirn ist es egal ob du es wirklich machst (und nicht mal das machst du, wenn du Darts reinsteckst) oder ob due es gedanklich durchgehst. Daher kann man sich auch vorstellen wie man in einer frei gewählten Situation seinen Wunschaverage wirft (-> Visualisierung)

Viele deiner Übungen sind zwar richtige Ansätze, aber in Ihrer Summe und Ausführung völlig überbewertet.

Das Thema Ergebnisorientiert und Prozessorientiert ist eine Sache, die sehr feinfühlig behandelt werden muss. Für Anfänger steht letzteres klar im Fokus und dient der Vorbereitung auf „höhere“ Aufgaben. Sich als Anfänger ständigem Druck durch Ziele und Zeit auszusetzen wäre auf Dauer fatal.
Nur über ein gesichertes Fundament kommt man dann in den Bereich wo die Ergebnisse eine Rolle spielen. (Vom leichten zum schweren)

Also ist der gesamte Plan eine einzige Mentaltrainingsaufgabe, die so enorme Übungszeit bindet, die man in andere, hier vernachlässigte Ziele setzen kann. Mal abgesehen von dem Miniansatz des Techniktrainings, was unbestritten sinnvoll ist, wenn auch hier die Übungen viel Variabler eingesetzt und mit mehr Zeit bedacht werden sollten. Den Rest, kann man mal machen aber viel, viel effektiver mit Sinnvollen Mentaltrainingseinheiten antrainieren.

Mein Fazit: Viel zu einseitige Zielsetzung mit Übungen die in einem Trainingsplan zwar vorkommen können, aber nicht in diesem Maße. Die Zielsetzung schießt an den realen Bedienungen eines Wettkampfes vorbei, da gerade die Dogfights mehr sind als „Ich kann das und das abrufen“. Hier sind mehr Komponenten erforderlich um ein guter Wettkämpfer zu sein.
Diese Übungen fehlen aber und Wunschergebnisse zusammenzuschmieden macht nur Sinn, wenn ich sie im Training dann auch real zeigen kann. Das fehlt hier ganz und gar. Niemand kann nur von Visualisierung leben!
Alle andern Trainingsinhalte fehlen völlig und damit ist das wie eine einseitige Ernährung, schmeckt lecker und tut unserer Seele gut. Aber macht uns auf Dauer krank.
Alles rund um "Darts -Training" findet ihr auf ► Boardfinale oder Youtube ► Dartblog

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Friday, June 28th 2019, 12:47pm

Danke, Dartblog, du sprichst mir aus der Seele!

Grundsätzlich krankt der Dartsport meiner Ansicht daran, dass Trainingspläne fast immer eine Auflistung bestimmter Ziele in bestimmter Reihenfolge sind, ggf. mit Vorgaben für den Treffererfolg. Felder zu trainieren ist sicher Teil des Trainings, aber bei kluger Trainingseinteilung eben nur ein Teil. Aus meiner Sicht sollten die "Basiscs" wie Stand, Fixieren des Ziels, Motorik und Bewegungsablauf mindestans 50% der Zeit in Anspruch nehmen. Das kann man dann auch gerne anhang konkreter Zielsegmente erarbeiten, dann heisst die Aufgabe aber nicht nur treffen sondern mit einem möglichst gutem Bewgungsablauf treffen (und das spürt man sehr gut).

Das Wort "ergebnisorientiert" suggeriert hier eine Qualität, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte. Jedes Training orierntiert sich an dem gewünschten Ergebnis "besser zu werden", mal mit mehr oder mit weniger Erfolg.

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Friday, June 28th 2019, 12:57pm

Grundsätzlich krankt der Dartsport meiner Ansicht daran, dass Trainingspläne fast immer eine Auflistung bestimmter Ziele in bestimmter Reihenfolge sind, ggf. mit Vorgaben für den Treffererfolg. Felder zu trainieren ist sicher Teil des Trainings, aber bei kluger Trainingseinteilung eben nur ein Teil. Aus meiner Sicht sollten die "Basiscs" wie Stand, Fixieren des Ziels, Motorik und Bewegungsablauf mindestans 50% der Zeit in Anspruch nehmen. Das kann man dann auch gerne anhang konkreter Zielsegmente erarbeiten, dann heisst die Aufgabe aber nicht nur treffen sondern mit einem möglichst gutem Bewgungsablauf treffen (und das spürt man sehr gut).


So sieht es aus

Das Wort "ergebnisorientiert" suggeriert hier eine Qualität, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte. Jedes Training orierntiert sich an dem gewünschten Ergebnis "besser zu werden", mal mit mehr oder mit weniger Erfolg.


Das Ergebnisoriente denken und handeln ist natürlich ein optimaler Ansatz um "Prozesse" auf Fehler und Unstrukturiertheit zu untersuchen, aber auch um den nötigen "Zug" in eine Sache zu bringen.
Klar wenn ich nur damit beschäftig bin etwas optimal prozessorentiert auszuführen, heisst das noch lange nicht, dass ich es im Ergebnis richtig mache oder ob nicht noch mehr Potenziale in mir schlummern.

Aber auch hier, die Mischung macht den Erfolg. Handeln wir ohne Basics, wird das ein Misserfolg (Talente ausgenommen)
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8

Friday, June 28th 2019, 1:07pm

Um es nochmal klar zu sagen, der Ansatz sich nicht mit Fehlern zu beschäftigen ist nicht verkehrt. Sie aber mit Spielereien versuchen zu verbergen, ist ein Ansatz der einem die Möglichekit nimmt Fehler zu erkennen und aus ihnen zu lernen.

Ich bin auch kein Freund von "Ich habe heute im ersten Spiel die Doppe 16 knapp am Draht verpasst und im zweiten Leg dann das bull für das Match verpasst und daher zweimal verloren". Das ist mental unsinnig, da du jetzt die Misserfolgen nochmal durchgegangen bist. Das ist im Gehirn dann wie nochmal verloren.
Daher postive Akzente setzen, das Positive immer wieder erzählen, durchdenken, visualisieren und auch mal aufschrieben.

Aber die Fehler so nehmen wie sie sind, ein Entwicklungsstand, den es zu verändern gilt. Also als eine Art Messung des aktuelln Standes ansehen.
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mad_house

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9

Friday, June 28th 2019, 1:11pm

Was heißt schon "ergebnisorientiert"...

Ist dann beim Wurf auf die T20 die T18 besser als die T1 am Draht, weil sie zwar deutlich ungenauer geworfen ist, aber 54 Punkte bringt? :huh:

Gesendet von meinem Redmi 3S mit Tapatalk

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Friday, June 28th 2019, 1:26pm

Was heißt schon "ergebnisorientiert"...

Ist dann beim Wurf auf die T20 die T18 besser als die T1 am Draht, weil sie zwar deutlich ungenauer geworfen ist, aber 54 Punkte bringt? :huh:

Gesendet von meinem Redmi 3S mit Tapatalk



Der Klassiker!

Das ist es ja warum im Dartsport das schwer umzusetzen ist und du sehr hohe Grundskills brauchst.

Denn anders als im Management- oder anderen Sportbereichen (100 Läufer macht auch nicht 11.23; 11.67; 9,84) wird hier mit Werten "gearbeitet" die bei minimalen Abweichungen sehr niedrige Werte hervorrufen können. 3 x knapp an der T20 (millimieter) können 3, 26, 9,11 usw bedeuten und das Ergebniss total verfälschen. Für einen Anfänger, Fortgeschrittenen im Grunde völlig egal, da er mit der Wurfqualität und weiterführendem Training auf dem besten Weg ist ein konstant guter Spieler zu werden.

Für einen Vollprofi aber eine Katastrophe, da er nur mit guten Ergebnissen bezahlt wird.

Sich in der Anfangsphase mit solchen Zielstellungen zu beschäftigen, wo es erstmal um eine gesicherte hohe Bewegungsgüte geht ist ein Fehler den viele machen.
Neue Darts, andere Haltung, neuer Stand, wieder neue Darts etc. dabei wären sie mit gutem Training weitaus erfolgreicher.
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Friday, June 28th 2019, 1:36pm

Na das ist doch mal ein Beitrag, mit dem ich was anfangen kann.

Vielen dank, das du dir wiederholt rationale und unvoreingenommene Gedanken dazu machst.
Ich werde mir am Wochenende mal Zeit nehmen und alles genauestens durchlesen. Denn bislang, nach dreimaligem durchlesen habe ich noch keinen richtigen Zusammenhang festellen können.

1.Mein erster Eindruck ist, die Methoden, Inhalte und Mittel sind sehr verschwommen.

Dein Trainingsziel, so genau kann ich es nicht bestimmen, ist die mentale Absicherung eines Zielaverages. Die Inhalte deines Trainings weisen ja alle darauf hin, dass es nur um Imaginäre Zielstellungen geht, und die Übungen dich damit mental auf dieses Wunschergebnis vorbereiten sollen.

3.Also Training für die Erweiterung deiner Komfortzone. Top

4.Hier sehe nichts Falsches, wenn man die Ziele richtig wählt (Kann ich in diesem Fall nicht beurteilen). Jedoch sind die Trainingsinhalte dafür so gewählt, dass sie ersten viel zu aufwendig gestaltet sind und die Trainingsziele dadurch nicht wirklich unterstützen können.
Die von dir gewählten Maßnahmen können Sinnhaft sein, wenn sie gezielt und fein dosiert in Trainings eingesetzt werden, aber ein Haupttraining aus diesen Bestandteilen zu machen ist enorme Zeitverschwendung. Denn dem Gehirn ist es egal ob du es wirklich machst (und nicht mal das machst du, wenn du Darts reinsteckst) oder ob due es gedanklich durchgehst. Daher kann man sich auch vorstellen wie man in einer frei gewählten Situation seinen Wunschaverage wirft (-> Visualisierung)

5.Viele deiner Übungen sind zwar richtige Ansätze, aber in Ihrer Summe und Ausführung völlig überbewertet.

6.Das Thema Ergebnisorientiert und Prozessorientiert ist eine Sache, die sehr feinfühlig behandelt werden muss. Für Anfänger steht letzteres klar im Fokus und dient der Vorbereitung auf „höhere“ Aufgaben. Sich als Anfänger ständigem Druck durch Ziele und Zeit auszusetzen wäre auf Dauer fatal.
Nur über ein gesichertes Fundament kommt man dann in den Bereich wo die Ergebnisse eine Rolle spielen. (Vom leichten zum schweren)

7.Also ist der gesamte Plan eine einzige Mentaltrainingsaufgabe, die so enorme Übungszeit bindet, die man in andere, hier vernachlässigte Ziele setzen kann. Mal abgesehen von dem Miniansatz des Techniktrainings, was unbestritten sinnvoll ist, wenn auch hier die Übungen viel Variabler eingesetzt und mit mehr Zeit bedacht werden sollten. Den Rest, kann man mal machen aber viel, viel effektiver mit Sinnvollen Mentaltrainingseinheiten antrainieren.

8.Mein Fazit: Viel zu einseitige Zielsetzung mit Übungen die in einem Trainingsplan zwar vorkommen können, aber nicht in diesem Maße. Die Zielsetzung schießt an den realen Bedienungen eines Wettkampfes vorbei, da gerade die Dogfights mehr sind als „Ich kann das und das abrufen“. Hier sind mehr Komponenten erforderlich um ein guter Wettkämpfer zu sein.
Diese Übungen fehlen aber und Wunschergebnisse zusammenzuschmieden macht nur Sinn, wenn ich sie im Training dann auch real zeigen kann. Das fehlt hier ganz und gar. Niemand kann nur von Visualisierung leben!
Alle andern Trainingsinhalte fehlen völlig und damit ist das wie eine einseitige Ernährung, schmeckt lecker und tut unserer Seele gut. Aber macht uns auf Dauer krank.
zu 1. Was willst du mir damit sagen?

zu 2. Nein. Das halte ich schlicht für Falsch, würde nur bei einer 100%tigen Prozessorientierung eine Rolle spielen und diese ist meiner Meinung nach einfach nur veraltetet.

zu 3. Ich hab keine, von dem her: OK.

zu 4. Dem Gehirn ist es egal, richtig sehe ich auch so.

Das ist veraltet, da rein Prozessorientiert und wird vieleicht noch irgendwo in der Fussballregionalliga so betrachtet oder eben beim VFB Stuttgard. Verständnishilfe: Jeder kann weiter "schön" Trainieren und damit einfach die effektivität ausblenden. Ich werde weiter "schöne" Ergebnisse trainieren um im Spiel erfolgreich sein zu können. 90min. Täglich mit 3 Tagen Pause ist Zeitverschwendung? Ok. Zum verständnis: Ich bewege mich ausschließlich, nur Formabhängig in den Einzelnen Etappen hin und her. Der Schwieigkeitsgrad ist individuell einstellbar, immer Bedarfsorientiert und das Ziel hat mehrere Etappen. Ich mache nichts anderes als ihr, nur ist mir der Prozess dabei vollkommen egal.

Ein Trainings Ziel zu erreichen ist keine Unterstützung für ein Training? Ich blicks nicht, sorry. Einfacher gehts doch nicht,als alles wegzulassen was einen nicht nach vorne bringt.

zu 5. Hä? Wo nimmst du die festen Komponenten her? "In ihrer Summe..." Eine feste Komponente die ich sehen kann ist: Wiederholung, und darum gehts doch, oder nicht?

zu 6. Wenn du magst, dann fänd ich eine Erklärung zu deinen Ausführungen toll. Warum?

zu 7. "...Miniansatz des Techniktrainings..." ich trainiere nicht was ich schon kann, sondern nutze das dann fürs training. Wer davon mehr braucht, der kann ja hoch Focusiert auf seine Wurfbewegung Achten, das geht glaub ich bei jeder Etappe und 90 min. (~75min.) lang Bewegungstraining machen. Ich verstehe nicht, was eine Prozessorientierung in einem Training besser machen soll, wenn ich doch den Erfolg will. Jeder setzt hier sein Ziel selbst, welches er erfolgreich trainieren möchte.

zu 8. Du hast es noch nicht verstanden. Ehy, ich bin mir sicher, dass du weißt, wo man einen Realen Wettkampf "Trainieren" kann. Zuhause geht das auf jeden fall nicht.


Fazit: Du betrachtest meinen Trainingsplan viel zu Statisch, Prozessorientiert.

Ich Zietiere mich jetzt selbst: "Der Timestopp: Ist der einzige Referenzwert bei diesem Training und darf nie nie nie vernachlässigt werden...." bedeutet das hier alles andere Individuell auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden darf und auch soll.

LG
P.S. Ich bin dir für deine Ausführungen sehr dankbar und Frage auch dich, was würdest du anders machen und warum?

12

Friday, June 28th 2019, 1:47pm

Machen das aber im Grunde nicht alle so, dass sie sich ein Ziel setzen, auf dass sie hinspielen? Mein Ziel ist zum Beispiel aktuell, dass ich mit 15 Darts im Checkout-Bereich bin. Das ist ja dann auch nichts Anderes, als das Ziel, nach 15 Darts bei 170 (oder kleiner – Bogey-Zahlen mal ausgeklammert) zu sein. Mit dem Unterschied, dass ich nicht nur diese 15 Darts trainiere, sondern die Legs zu Ende spiele, auch wenn es nicht klappt. Und jeder, der sich ein Ziel setzt, irgendeinen Avg zu erreichen, setzt sich ja damit automatisch das Ziel, ein Leg mit einer bestimmten Anzahl Darts zu beenden oder wenn es nur ums Scoring geht, nach x Darts auf y Punkte zu kommen. Und es spielt ja kaum einer nur dafür, seinen Ellenbogen zu bewegen und was er wirft ist egal. Irgendein Ziel hat ja jeder, die Ziele sind nur unterschiedlich hoch gesteckt.Von daher trainiert doch jeder auf ein Ziel hin, nur alle Anderen beschreiben die Methode nicht so umständlich.

13

Friday, June 28th 2019, 1:47pm

Ich Antworte jetzt nur hierauf: "3 x knapp an der T20 (millimieter) können 3, 26, 9,11 usw bedeuten und das Ergebniss total verfälschen."

Mich macht das Wahnsinnig, behindert mich im Training total und sorgt dann für unfocus, deshalb blende ich das aus.

LG

Knödel

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14

Friday, June 28th 2019, 2:17pm

Ich verstehe immer nur noch Bahnhof....aber ich spiele ja auch noch nicht so lange :award:


Und 70 Ave. ????? Nach 3 Monaten

Spiel gegen reale Gegner und mach ein Kreuz mehr als dieser...und alles ist gut

Gruß
Knödel

15

Friday, June 28th 2019, 2:28pm

Ich mach das heute Nacht. Das ist mir schon wieder viel zu viel auf einmal.

LG

16

Friday, June 28th 2019, 2:36pm

@Trockeneis, melde dich bei Lidarts.org an, dann können wir ja mal ne Runde spielen :thumbup:

17

Saturday, June 29th 2019, 11:09am

Da es gestern Abend leider länger dauerte, mach ich es jetzt:
Danke, Dartblog, du sprichst mir aus der Seele!

1.Grundsätzlich krankt der Dartsport meiner Ansicht daran, dass Trainingspläne fast immer eine Auflistung bestimmter Ziele in bestimmter Reihenfolge sind, ggf. mit Vorgaben für den Treffererfolg. Felder zu trainieren ist sicher Teil des 2.Trainings, aber bei kluger Trainingseinteilung eben nur ein Teil. Aus meiner Sicht sollten die "Basiscs" wie Stand, Fixieren des Ziels, Motorik und Bewegungsablauf mindestans 50% der Zeit in Anspruch nehmen. Das kann man dann auch gerne anhang konkreter Zielsegmente erarbeiten, dann heisst die Aufgabe aber nicht nur treffen sondern mit einem möglichst gutem Bewgungsablauf treffen (und das spürt man sehr gut).
3.Das Wort "ergebnisorientiert" suggeriert hier eine Qualität, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte. Jedes Training orierntiert sich an dem gewünschten Ergebnis "besser zu werden", mal mit mehr oder mit weniger Erfolg.
Zu 1. Tut mir leid, das sehe ich anders.
Wenn etwas gibt, was den Dartsport in Deutschland krank macht, dann ist das die "kneipenmentalietät" und eine "idiologie(normaler weise gewinnt der immer...)", die nicht aus den köpfen zu bekommen ist.(Mein Eindruck), auch das benehmen vor und abseits der scheibe ist alles andere als "Professionell".

Zu 2. Ähm ja, um bei meiner varriante "Erfolgreich" sein zu können, ist das von dir gesagte zwingend erforderlich. Probiers mal aus, wie viele SL schafst du in 90 min.?


Zu 3. Mir sind bisher vielleicht 10 spieler untergekommen, die das so in etwa sehen. Für die anderen gilt: jedes Kinderfussballteam legt mehr "professionalität" an den Tag, als der "haufen" Dartspieler, hierzulande.
1.Um es nochmal klar zu sagen, der Ansatz sich nicht mit Fehlern zu beschäftigen ist nicht verkehrt. Sie aber mit Spielereien versuchen zu verbergen, ist ein Ansatz der einem die Möglichekit nimmt Fehler zu erkennen und aus ihnen zu lernen.

2.Ich bin auch kein Freund von "Ich habe heute im ersten Spiel die Doppe 16 knapp am Draht verpasst und im zweiten Leg dann das bull für das Match verpasst und daher zweimal verloren". Das ist mental unsinnig, da du jetzt die Misserfolgen nochmal durchgegangen bist. Das ist im Gehirn dann wie nochmal verloren.
Daher postive Akzente setzen, das Positive immer wieder erzählen, durchdenken, visualisieren und auch mal aufschrieben.

3.Aber die Fehler so nehmen wie sie sind, ein Entwicklungsstand, den es zu verändern gilt. Also als eine Art Messung des aktuelln Standes ansehen.
Zu 1. Wenn ich ein Streufeld wie ne Shotgun hab und mich dann ans bord stelle, um z.b. bei etappe 2 die First 9 zu üben, dann werde ich schnell feststellen, dass ich das wohl nicht in 90min. schaffen werde... Wenn ich aber bei etappe 1, 20 mal einen Dart dahin schicke, wo ich will und dabei(ich dachte echt, dass das selbstverständlich sei) auf die ausführung achte(wers nicht tut, steht auch wieder ewig und kann nicht "erfolgreich sein") und dann gleich noch "Übung" zwei hinter schicke, werde ich sehr schell(je nach häufigkeit des training) die vorrausetzungen dafür schaffen, um auch bei etappe 2(gleiches Prinzip) und 3 erfolgreich sein können. Dabei spielt der schrott, den ich produziere keine Rolle, wenn ich mein Zeitziel erreichen will, dann darf ich einfach keinen(wenig, oder jede menge, was bei mir für unbestimmt steht) werfen.

Zu 2. Noch besser ist ja: "eigentlich treffe ich besser" und "letztes jahr habe ich ein 13darter geworfen" oder "der ist so gut, der hat mir im letzten spiel einen 13Darter übergelatzt" warum ist das so? Weil man sich eben nicht am "Erfolg"(Ergebnis) orientiert, sondern immer wieder nur den Prozess focusiert und nicht das Produkt. Edit: Und das geschieht deshalb, weil so gut wie keine Erfolge produziert werden.

Zu 3. Ja sehe ich auch so.
1.Was heißt schon "ergebnisorientiert"...

Ist dann beim Wurf auf die T20 die T18 besser als die T1 am Draht, weil sie zwar deutlich ungenauer geworfen ist, aber 54 Punkte bringt? :huh:

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Zu 1.(wer erkennt den Sarkasmus) was soll ich dazu sagen...

This post has been edited 1 times, last edit by "Trockeneis" (Jun 29th 2019, 11:21am)


18

Saturday, June 29th 2019, 12:59pm

Probiers mal aus, wie viele SL schafst du in 90 min.?


Das interessiert mich beim Training tatsächlich nicht die Bohne, da will ich eben meine 90min anders einzusetzen.

Trotzdem befürchte ich dass wir hier die richtige Diskussion am falschen Fallbeispiel führen.

Offensichtlich bist du einer der wenigen Spieler die vom Schicksal geküsst worden sind und von Beginn an intuitiv zu einer sehr guten Wurftechnik gegriffen haben. Glückwunsch, das gönn ich jedem von Herzen! Schon alleine aus Mangel an brauchbaren Trainern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass jeder Zweifel oder jede Änderung an deiner Technik Schaden anrichten würde. In diesem Sinne kann ich dir nur raten, JA, reite deine Weille und mach genau so weiter, hohe Ziele sind immer gut solange sie keine reinen Hirngespinste sind.

Von der mentalen Seite vielleicht noch mein Tipp innerlich zu akzeptieren, dass Fehler ein völlig normaler Bestandteil des Spiels sind und deswegen auch mit einem Lächeln statt mit einem Fluch zu kommentieren sind..

19

Saturday, June 29th 2019, 1:44pm

Probiers mal aus, wie viele SL schafst du in 90 min.?


Das interessiert mich beim Training tatsächlich nicht die Bohne, da will ich eben meine 90min anders einzusetzen.

Trotzdem befürchte ich dass wir hier die richtige Diskussion am falschen Fallbeispiel führen.

Offensichtlich bist du einer der wenigen Spieler die vom Schicksal geküsst worden sind und von Beginn an intuitiv zu einer sehr guten Wurftechnik gegriffen haben. Glückwunsch, das gönn ich jedem von Herzen! Schon alleine aus Mangel an brauchbaren Trainern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass jeder Zweifel oder jede Änderung an deiner Technik Schaden anrichten würde. In diesem Sinne kann ich dir nur raten, JA, reite deine Weille und mach genau so weiter, hohe Ziele sind immer gut solange sie keine reinen Hirngespinste sind.

Von der mentalen Seite vielleicht noch mein Tipp innerlich zu akzeptieren, dass Fehler ein völlig normaler Bestandteil des Spiels sind und deswegen auch mit einem Lächeln statt mit einem Fluch zu kommentieren sind..
Oder ich hab mich einfach vorher Informiert. Ja ich reite meine welle, danke.

Das mit dem Fallbeispiel blick ich nicht.

Ich frage mich manchmal schon, wie so ein trudelnder, in einer Art "sprungabwurftechnik", geworfener Dart sein Zeil treffen soll, trotzdem trifft auch sowas immer mal wieder. Ich hab schon mal einen gesehen, der hat den Dart übern kopf gehalten und auch der hat schon mal ein 2 Dartfinsh(94) hingelgt ich muss da immer grinsen.

Zum Fettgedruckten: Danke, wenn das nur nicht so unglaublich schwer wäre(für mich). Ich werde das beherzigen und weiter daran arbeiten.

Lg

Edit: Ich glaub, dass ich das mit dem Fallbeispiel verstanden habe.

Eine Frage der Definition
"Ihr" definiert Anfänger so: ein Spieler der wenige bis garkeine rudimentären grundkenntnisse hat.

Ich defniere das so: ein Spieler der am Anfang von etwas steht. Aus Erfolgssicht betrachtet und nicht aus dem blickwinkel der Prozessorientierung gesehen.

Richtig?

This post has been edited 1 times, last edit by "Trockeneis" (Jun 29th 2019, 2:21pm)


20

Saturday, June 29th 2019, 3:41pm

Prozessorientierung


Du scheinst eine Schwäche für "Beratersprech" zu haben, das kann das gegenseitige Verständnis manschmal auch ein wenig erschweren :S

Unter Anfänger verseht man im Leben ja jemand der eine übungsintensive Fertigkeit erlernen will m aber mangels Übung nur rudimentäre Fähigkeiten bzw. Kenntnisse hat (unabhngig ob er das jetzt später weiter verfolgen wird oder nicht)). Im Dartsport ist das nix anderes.

Wenn ich davon ausgehe dass deine Schilderungen 100%ig korrekt sind bist du eine der ganz seltenen Ausnahmen, bei denen auf Grund einer besonderen Wendnung sich eine Fähigekeit weit über dem erwarteten Rahen entwickelt ist. In Hinsicht Spielstärke und Wurftechnik sehe ich dirch jetzt schon als weit fortgeschritten an, das heisst aber nicht dass das auch für die anderen Aspekte des Sports gilt (mentaler Bereich, Verständnis für Biomechanik, Rechnen etc.).

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